Klonkrieger

Die Klonkrieger waren Soldaten, die für die Galaktische Republik gezüchtet und trainiert wurden. Die Klonarmee, genannt Große Armee der Republik, kam in den Klonkriegen zum Einsatz, angeführt von Jedi Generälen (Jedi-Rittern) und Jedi-Kommandanten (Padawane). Aufgrund des strikten militärischen Trainingsprogramms, dem sie von Beginn an unterworfen waren, unterstützt durch genetische Veränderungen an ihrem Erbgut, zeichneten sich die Klone durch bedingungslose Treue zur Republik und ihrem Oberhaupt, Kanzler Palpatine aus.

Auftraggeber

 

Im Jahre 32 VSY gab Jedi Meister Sifo-Dyas den Kamioanern zur einer Produktion von einer riesiegen Klonarmee für die Galaktische Republik.

(Sifo-Dyas wurde von Count Doku ermordet)

Training: Reguläre Truppen

Die regulären Einheiten, d.h. der Großteil der Infanterie und der Klonpiloten, erhielt keine besondere Ausbildung durch menschliche oder anderweitig nicht-kaminoanische Ausbilder. Ihre Ausbildung beschränkte sich auf ausgiebiges Flash-Training und die Live-Feuer-Übungen. Der Inhalt ihres Trainingsprogramms orientierte sich dabei an der spezifischen Aufgabe des jeweiligen Klons; Raumjäger-Piloten übten bereits sehr früh in Schwerelosigkeit, während Piloten von Landungs- und Bodenfahrzeugen lernten, jedes Fahrzeug der GAR zu beherrschen. Offiziere der regulären Einheiten, die sich aus den Rängen Sergeant, Leutnant, Captain und Kommandant zusammensetzten, erhielten ein gesondertes Flash-Training, das ihnen die notwendigen Kenntnisse zum Führen einer Einheit vermittelte. In jeder Einheit erhielten einige Klone neben dem grundlegenden medizinischen Training, das alle bekamen, eine zusätzliche Sanitäter-Ausbildung.

Die Rüstung

Die Varianten der Phase I-Rüstung.

 

Wichtigster Ausrüstungsgegenstand für jeden Klon war die charakteristische Rüstung. Zu Beginn des Krieges wurden die Soldaten mit der Phase I-Rüstung ausgestattet. In dieser war, aufgrund mangelnder menschlicher Anatomie-Kenntnisse der Kaminoaner, das Sitzen äußerst unkomfortabel und die Rüstung war zudem nicht sonderlich widerstandsfähig gegen stärkere Geschosse, Blaster und Schrapnelltreffer. Zudem waren die HUDs extrem empfindlich und konnten von EMP-Granaten leicht gestört werden. Da EMP-Granaten eine wichtige Waffe gegen Droiden waren, war dieser Umstand äußerst hinderlich. Die Phase I-Rüstung der regulären Einheiten war weiß, wobei Offiziere durch farbige Markierungen kenntlich gemacht wurden: Sergeant: grün, Leutnant: blau, Captain: rot, Kommandant: gelb. Republik-Kommandos trugen silber-glänzende, massive Rüstungen, die ihnen den Spitznamen "Shiny Boys" einbrachten, während sich ARC-Trooper durch eine besondere Rüstung mit Schulter-Pauldron und dem Kama, einem traditionellen mandalorianischen Jagdrock, auszeichneten. Einige Klonkrieger personalisierten die Helme ihrer Rüstung, um sich besser voneinander unterscheiden zu können.

Verschiedene Formen der Phase-II-Rüstung.

 

Im zweiten Jahr des Krieges wurde die Phase-II-Rüstung eingeführt. Schwächen wie die Empfindlichkeit gegen EMP-Felder und Blaster und das anatomische Problem wurden beseitigt, zudem wurden die Rüstungen mehr den spezifischen Erfordernissen und Einsatzorten angepasst. Farben markierten nicht länger den Rang des Trägers, sondern die Zugehörigkeit zur Einheit, so trugen z.B. Soldaten der 41. Elite Legion weißgraue Rüstungen und, wenn sie auf bewaldeten Planeten eingesetzt waren, zusätzlich Rüstungen mit grünem Tarnmuster. Auch die Republik-Kommandos begannen, ihre Rüstungen individueller zu gestalten; Omega Squad forderte mattschwarze Rüstungen an, während die Mitglieder von Delta Squad ihre Rüstungen in verschiedenen Farben martialisch bemalten. Mit der Ausbildung einzelner Kommandanten durch ARC-17 auf Kamino wuchs der Hang zur Individualisierung weiter und die neuen ARC-Kommandanten gestatteten ihren Offizieren, Kama zu tragen oder ihre Rüstung anderweitig zu individualisieren. Manche Rüstungen wie die der Galactic Marines waren hochspezialisiert und hatten vor dem Atemfilter des Helmes zusätzlich einen Schutz aus Synthmesh, der Staub, Sand, Asche und fliegende Pilzsporen abhalten sollte. Ein polarisiertes T-Visier schützt die Klone vor grellem Licht.

Die Waffen

Die Standardausrüstung eines regulären Infanteriesoldaten bestand aus einem DC-15A Blastergewehr, DC-15S Blasterkarabiner, dazu drei Thermaldetonatoren, zwei Granaten, einer EMP (Anti-Droiden)-Granate und einem Medpack mit Synthfleisch und Bacta.

Republik-Kommandos verwendeten das DC-17m-Blastergewehr, das über einen zusätzlichen Scharfschützenaufsatz und einen panzerbrechenden Aufsatz verfügte und mit einem Handgriff umgestellt werden konnte.

Daneben waren eine ganze Reihe spezieller Waffen in Gebrauch, wie z.B. das DC-15X Scharfschützengewehr, die DC-15s Blasterpistole, das DC-17m Waffensystem sowie der PLX-1 Raketenwerfer, sowie später auch der DC-19 Blasterkarabiner.

Nach dem Krieg

Viele Klontruppen dienten in der Übergangszeit im Imperium. Die meisten wurden durch Sturmtruppen ersetzt. Insbesondere die geheim auf Coruscant geklonten und ausgebildeten Soldaten der 501. Legion, die zusammen mit Anakin Skywalker den Jedi-Tempel stürmten, bildeten, gemeinsam mit den ebenfalls auf Coruscant stationierten und als Polizei fungierenden Stoßtruppen, die Grundlage für die ersten imperialen Sturmtruppen.

Über den weiteren Verbleib der meisten Klontruppen, insbesondere der Spezialeinheiten wie der Republik-Kommandos und ARCs nach dem Fall der Republik ist nicht viel bekannt. Kal Skirata hatte mit seinen Null-ARCs den Notfallplan gefasst, sich im Falle ungünstiger Entwicklungen abzusetzen und sich auf die Suche nach Ko Sai zu begeben, einer der führenden kaminoanischen Klontechnikerinnen, die nach der Schlacht um Kamino desertiert war. Sein Plan war es, sie dazu zu zwingen, bei "seinen" Nulls und Kommandos die beschleunigte Alterung aufzuhalten und sich dann mit seinen Klonen auf Mandalore zur Ruhe zu setzen. Tatsächlich gelang es Skirata 21 VSY, gemeinsam mit Walon Vau und dem Null-ARC Mereel, die Kaminoanerin gefangen zu nehmen. Ko Sai beging in Gefangenschaft Selbstmord, doch den Null-ARCs war es noch gelungen, sämtliche ihrer gespeicherten Forschungsdaten zu sichern. Nach der Order 66 gelang es ihm auch, sich mit sämtlichen Nulls und mehreren Kommandos zu seiner geheimen Siedlung Kyrimorut abzusetzen. Dort begründeten sie den Skirata-Clan und richteten ein Fluchtnetzwerk für alle Klone ein, die aus der Armee austreten wollten. Wie viele Klone dadurch die Freiheit erlangten, ist nicht bekannt. Einer der ersten Flüchtlinge war der ehemalige Klon-Kommandant Levet. Offenbar konnte Skirata auch ein Mittel gegen die beschleunigte Alterung erlangen, da der Null-ARC Jaing im Jahr 40 NSY noch immer am Leben war und Boba Fett dieses Mittel beschaffte.

Aufgrund des genetisch beschleunigten Alterungsprozesses konnten diejenigen Klone, die nun für das Imperium tätig waren, nicht sehr lange im aktiven Dienst tätig sein; einige wurden zu Ausbildern der neuen, rekrutierten oder von anderen genetischen Vorlagen geklonten imperialen Sturmtruppen. Bis auf das gut belegte Schicksal der 501. Legion sind die Informationen über den Verbleib der Klonarmee bislang sehr dürftig und bewegen sich im Bereich der Spekulation, weswegen sie hier an dieser Stelle nicht zu finden sind.

Von den regulären Klonkriegern ist nur einer jemals in den Dienst der Rebellen-Allianz getreten. Ein einzelner Infanterist mit der Kennung CT-1707 - informell als Able bekannt - wurde bei einem Einsatz über einem namenlosen Dschungelplaneten abgeschossen und überlebte als einziger seiner Einheit mehr als 20 Jahre dort, bis eine Spionageeinheit der Rebellen, unter der sich auch Luke Skywalker befand, auf dem Planeten landete, um eine Abhörstation zu errichten. Dieser Plan wurde durch ein imperiales Kommando vereitelt, aber die Rebellen konnten sich Ables Hilfe zusichern und nahmen ihn in den Nachrichtendienst der Allianz auf. Able hat sich schon an einigen Kommandooperationen beteiligt, meist an der Seite von Luke. Wie lange er in seinem Dienst in der Allianz überlebt hat, ist bis jetzt allerdings nicht bekannt.

Quelle: Jedipedia

www.jedipedia.de

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